Was ist Sozialisation ?
Die Sozialisation (von lateinisch sociare ‚verbinden‘) ist die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Internalisation (Verinnerlichung) von sozialen Normen. Sozialisation ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff. Sie bezeichnet zum einen die Entwicklung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit einer spezifischen, materiellen und sozialen Umwelt, zum anderen die sozialen Bindungen von Individuen, die sich im Zuge sozialisatorischer Beziehungen konstituieren. Sie umfasst sowohl die absichtsvollen und planvollen Maßnahmen (Erziehung) als auch die unabsichtlichen Einwirkungen auf die Persönlichkeit.
Sozialisationsprozesse bewirken demnach, dass im sozialen Zusammenleben Handlungsbezüge (Vergemeinschaftung) und Handlungsorientierungen (soziale Identität) entstehen, auf die sich Individuen in ihrem sozialen Handeln beziehen. Daraus ergibt sich auch die Tendenz von Individuen, sich entsprechend den jeweils geltenden Normen, Werten und Werturteilen der Gesellschaft zu verhalten. Quelle: Wikipedia
Das bedeutet in diesen Fall ein herbeiführen, des Verhaltens unseres Hundes, an die Wertvorstellungen des Menschen. Dieses gewünschte Verhaltensmuster muss erlernt werden, da der Hund von Natur aus ein eigenes genetisch verankertes Verhaltensmuster hat. Daraus wiederum ergibt sich das der Lehrer, in diesem Fall der Mensch, mit beiden Verhaltensmustern vertraut sein muss. Das ist leider nicht immer der Fall oder anders ausgedrückt, sind die wenigsten Hundehalter in der Lage ihren Hund richtig zu erziehen. Resultat: Um Probleme zwischen Mensch und Hund zu vermeiden muss der Lehrer,in diesem Fall der Mensch, eine qualifizierte Ausbildung erhalten um selbst lehren zu können. Deshalb ist es nach unserer Ansicht unumgänglich eine Qualifikation eines jeden Hundehalters zu fordern, damit in Zukunft die Missverständnisse zwischen Hund und Mensch verringert werden und somit das Unfallrisiko minimiert wird.
Als weiterführende Info zur Welpensozialsierung empfehlen wir folgenden Link : Die Regel der Zwölf